LAHO SKIN & CO

Der natürliche Look in zehn Minuten

Fünf Produkte, eine feste Reihenfolge. Mehr braucht ein Alltags-Make-up nicht, das den ganzen Tag hält.

Make-up-Pinsel in zwei Marmorbechern auf einem Schminktisch

Die häufigste Frage in meinen Coachings ist nicht „welche Farbe steht mir“. Sie lautet: „Wie schaffe ich das morgens, wenn ich eigentlich schon zu spät bin?“ Die Antwort ist unromantisch. Du brauchst weniger Produkte, als du denkst, und vor allem eine feste Reihenfolge.

Denn was die meisten Minuten kostet, ist nicht das Schminken. Es ist das Überlegen.

Die Reihenfolge

Halte dich einmal an diese fünf Schritte, und du wirst merken, dass du nach zwei Wochen nicht mehr darüber nachdenkst.

  1. Gepflegte Haut als Basis. Ein bis zwei Minuten einwirken lassen, bevor irgendetwas anderes kommt. Wer die Creme nicht einziehen lässt, schminkt auf eine rutschige Fläche. Genau daran scheitert später die Foundation.
  2. Ausgleich statt Abdeckung. Eine getönte Feuchtigkeitspflege oder eine leichte Foundation, mit den Fingern oder einem feuchten Schwämmchen von der Gesichtsmitte nach außen. Nicht flächig auftragen, sondern dort, wo du wirklich Ausgleich brauchst.
  3. Punktuell korrigieren. Concealer nur auf einzelne Stellen und in den inneren Augenwinkel. Ein kleiner Tupfer, sanft verklopft, nicht verrieben.
  4. Struktur geben. Augenbrauen in Form bürsten und Lücken mit kleinen Strichen füllen. Das ist der Schritt, der ein Gesicht wach aussehen lässt, und der am häufigsten ausgelassen wird.
  5. Farbe zurückgeben. Ein cremiges Rouge auf die Wangenknochen, mit den Fingern verblendet. Denselben Ton kannst du auf die Lippen tupfen. Das spart ein Produkt und sieht automatisch stimmig aus.

Was du weglassen kannst

Puder über das ganze Gesicht. Das brauchen die wenigsten, und es ist der Hauptgrund, warum Haut auf Fotos flach und trocken wirkt. Wenn du zu Glanz neigst, puderst du nur die T-Zone, und zwar mit sehr wenig Produkt.

Konturierung ebenfalls. Sie ist eine Technik für Bühne und Kamera, nicht für den Dienstagmorgen. Für Alltagslicht reicht Rouge völlig aus.

Der eine Handgriff, der am meisten bringt

Verblenden. Nicht wischen, sondern klopfen. Jede Kante, die du siehst, sieht auch dein Gegenüber. Nimm dir für diesen Schritt bewusst dreißig Sekunden mehr Zeit und spare sie woanders ein.

Und arbeite in Schichten. Zwei dünne Aufträge sehen immer besser aus und halten länger als ein dicker. Das gilt für Foundation genauso wie für Rouge.

Wenn es trotzdem nicht sitzt

Dann liegt es fast immer an der Pflege darunter oder am Produkt, das nicht zu deinem Hauttyp passt. Beides schauen wir uns im Einzelcoaching gemeinsam an, direkt an dir, mit deinen eigenen Produkten.